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klima_u_fowi:waldbewirtschaftung:waldbau_u_klima:pflege_u_laeuterung:eiche [2019/01/18 12:10]
rquick
klima_u_fowi:waldbewirtschaftung:waldbau_u_klima:pflege_u_laeuterung:eiche [2021/04/15 09:49] (aktuell)
bhoenoch [Quellen:]
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 In der **Dickungsphase** (Höhenrahmen 3 bis 7 m) sollten die Ziele aus der Jungwuchsphase beibehalten werden. Der Bestandesschluss sichert die notwendige Selbstdifferenzierung. Die dem Bestandeszieltyp entsprechenden Baumartenanteile sollten durch die mindestens notwendigen Eingriffe zur Konkurrenzsteuerung beschränkt werden. Die Pflegenotwendigkeit muss aufgrund der Wuchsdynamik in dem Alter weiterhin regelmäßig geprüft werden. In der **Dickungsphase** (Höhenrahmen 3 bis 7 m) sollten die Ziele aus der Jungwuchsphase beibehalten werden. Der Bestandesschluss sichert die notwendige Selbstdifferenzierung. Die dem Bestandeszieltyp entsprechenden Baumartenanteile sollten durch die mindestens notwendigen Eingriffe zur Konkurrenzsteuerung beschränkt werden. Die Pflegenotwendigkeit muss aufgrund der Wuchsdynamik in dem Alter weiterhin regelmäßig geprüft werden.
  
-%%In der **Läuterungsphase** (Höhenrahmen 7 bis 12 m) sollte der Dichtschluss zur Selbstdifferenzierung und somit Astreinigung aufrechterhalten bleiben. Im Optimalfall befinden sich die gut veranlagten Nebenbaumarten an den Bestandesinnen- und Bestandesaußenrändern, um die die Konkurrenzsituation zwischen Neben- und Hauptbaumart(-en) mit vertretbarem Aufwand kontrollieren und optimieren zu können. Es sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend wipfelschäftige Z-Baumanwärter mit guter Veranlagung und ohne Schäden erhalten und übernommen werden können. Um dem hohen Lichtbedarf der Eiche gerecht zu werden, sollte zwecks einfacherer Kontrolle der Konkurrenz zur Begleitvegetation und zu den Nebenbaumarten, in größeren Verjüngungsblöcken, im Abstand von 40 Metern sog. Pflegelinien angelegt werden. Auch in dieser Phase werden Eichen nur dann entnommen, wenn sie stark Vorwüchsig und von schlechter Qualität sind. Konkurrierende Weichlaubhölzer werden ebenfalls weiter zurückgedrängt. Der Bestandesschluss muss erhalten werden und darf nur sehr kurz unterbrochen werden. %%[1]+In der **Läuterungsphase** (Höhenrahmen 7 bis 12 m) sollte der Dichtschluss zur Selbstdifferenzierung und somit Astreinigung aufrechterhalten bleiben. Im Optimalfall befinden sich die gut veranlagten Nebenbaumarten an den Bestandesinnen- und Bestandesaußenrändern, um die die Konkurrenzsituation zwischen Neben- und Hauptbaumart(-en) mit vertretbarem Aufwand kontrollieren und optimieren zu können. Es sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend wipfelschäftige Z-Baumanwärter mit guter Veranlagung und ohne Schäden erhalten und übernommen werden können. Um dem hohen Lichtbedarf der Eiche gerecht zu werden, sollte zwecks einfacherer Kontrolle der Konkurrenz zur Begleitvegetation und zu den Nebenbaumarten, in größeren Verjüngungsblöcken, im Abstand von 40 Metern sog. Pflegelinien angelegt werden. Auch in dieser Phase werden Eichen nur dann entnommen, wenn sie stark Vorwüchsig und von schlechter Qualität sind. Konkurrierende Weichlaubhölzer werden ebenfalls weiter zurückgedrängt. Der Bestandesschluss muss erhalten werden und darf nur sehr kurz unterbrochen werden.[1]
  
 ===== Quellen: ===== ===== Quellen: =====
  
 [1] %%Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Merkblatt zur Bewirtschaftung von Eichenbeständen, 2016.%% [1] %%Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Merkblatt zur Bewirtschaftung von Eichenbeständen, 2016.%%
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 +[[https://landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/Waldbau/Waldbehandlung/Merkblaetter/Eiche.pdf|Merkblatt zur Bewirtschaftung von Eichenbeständen - Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in Sachsen-Anhalt]]
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